Mo, 18. Dezember 2017

Krise am Strich

26.08.2009 08:24

Prostituiertenmörder entkommt unerkannt

Damals standen von Wullowitz bis Kaplice noch gut und gerne hundert Prostituierte, als am 12. August 2007 die 42-jährige Gabriela Supekova in ein österreichisches Auto stieg. Vier Tage später fand man ihre Leiche mit sechs Messerstichen. Und den DNA-Spuren eines vorbestraften, 30-jährigen Mühlviertlers.

Er saß zehn Tage in U-Haft, bis ihn sein Handy und eine Zeugin entlasteten: Er hätte zwar Gabriela besucht, aber beim Heimfahren schon telefoniert, als Supekova noch lebend am Straßenstrich gesehen worden wäre.

Dieses Alibi überzeugte aber nicht alle Mordermittler: Weil die einzige Entlastungszeugin erst eine Woche nach dem Mord gefunden und befragt worden ist, konnte sie sich kaum noch präzise an das Datum und die Uhrzeit erinnern, wann sie die Kollegin zum letzten Mal gesehen hat. Zwei Jahre später schwindet die Chance, dort noch Be- oder Entlastungszeugen zu finden: Der sexuelle Grenzverkehr ist krisengeschüttelt, die Kunden bleiben aus, die Frauen wandern ab, und Bordelle sperren zu.

"OÖ-Krone"
Symbolbild

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