So, 19. November 2017

„Hiasngut“

04.07.2009 11:01

Gnadenhof scheitert an ÖVP-Veto

„Keine Gnade für wehrlose Tiere“, wirft die SPÖ der ÖVP vor, nachdem „ihre“ Landesrätin Silvia Stöger das Gnadenhof-Projekt „Hiasngut“ in Grünburg aufgeben musste: Der VP war es zu teuer. Dieses Scheitern kommentiert ÖVP-Landesrat Josef Stockinger als „endgültige Unfähigkeitserklärung der Tierschutzreferentin“.

Vier Millionen Euro hätte die Adaptierung des früheren Vier-Blumen-Urlaubsbauernhofs gekostet: Ein „Luxus-Tierasyl“, kritisierte die ÖVP, die ursprünglich dem Projekt zugestimmt und den Ankauf des Hofs in der Landesregierung genehmigt hatte, sich dann aber wegen der Kosten quer legte. „Billiger könnte es nur werden, wenn wir die Mindestauflagen des Tierschutzgesetzes nicht erfüllen – das kommt nicht in Frage“, sah Stöger keine Chance mehr und schlug der Tierheimstiftung vor, das „Hiasngut“ wieder zu verkaufen und eine Ersatzlösung zu suchen. „Die Vernunft hat gesiegt“, höhnt der Kirchdorfer ÖVP-Bezirkschef Christian Dörfel: „Kein Mensch versteht, wenn in Krisenzeiten vier Millionen Euro für 54 Katzen und 150 Hunde ausgegeben werden sollen.“

„Die Oberösterreicher sind tierliebend“, kontert Stöger: „Sie werden der Schmutzkampagne der ÖVP gegen den Tierschutz die richtige Antwort geben.“

Archivbild

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden