Sa, 25. November 2017

Schrecksekunde

19.06.2009 15:51

Kaltenbrunner am Weg zum K2 fast abgestürzt

Auf dem Weg zu ihrem 13. Achttausender, dem K2 (8.611 Meter) in Pakistan, wäre die Alpinistin Gerlinde Kaltenbrunner aus Spital am Pyhrn am Montag beinahe mit einem Jeep schwer verunglückt. Zwei Minuten, nachdem die 38-Jährige aus dem geparkten Fahrzeug ausgestiegen war, rollte das Auto einen Felsabgrund hinab, stürzte 15 Meter in die Tiefe und überschlug sich zweimal. "Beim Anblick des zerstörten Jeeps war ich entsetzt und mir zitterten die Knie", berichtete die Bergsteigerin. "Wir hatten wirklich riesiges Glück, diesen Unfall unbeschadet zu überstehen."

Von Skardu in Pakistan starteten Kaltenbrunner und ihr Team am Mittwoch mit einem Jeep Richtung Askole. Ein Wasserfall blockierte die Straße, der Fahrer musste anhalten und sicherte den Geländewagen mit einem Stein beim Hinterrad ab. Während alle ausstiegen, blieb die 38-Jährige zunächst sitzen und verließ den Jeep erst kurz vor dem Absturz, um zu fotografieren.

Zu Fuß traten die Bergsteiger mit dem Material den weiteren Weg an, bis sie einem Freund begegneten, der sie mit dem Auto bis Askola brachte.

Der K2 wäre der 13. von 14 Achttausendern
Zu Fuß ging es von dort mit Trägern weiter, am Donnerstag erreichte Kaltenbrunner den Ort Paju in 3.400 Metern Höhe. Nach einem Rasttag zur Akklimatisation führt die Route weiter zum Basislager, in dem die 38-Jährige ungefähr am 22. Juni eintreffen will. Nach ihrem Gipfelerfolg am Lhotse (8.516 Meter) in Nepal am 20. Mai wäre der K2 Kaltenbrunners 13. von 14 Achttausendern. Zwei Aufstiegsversuche schlugen in den vergangenen Jahren bereits fehl, noch nicht bestiegen hat die Oberösterreicherin außerdem den Mount Everest.

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