Mo, 23. Oktober 2017

OÖ will mehr Geld

12.04.2009 15:33

OÖ-Unis bekommen nur lächerlichen Anteil

Nur 4,6 Prozent des österreichischen Universitätsbudgets, nur 62 Euro pro Einwohner: Oberösterreich erhält im Vergleich zu der Steiermark und erst recht zu Wien lächerlich geringe Anteile für Kepler- und Kunst-Universität. Oberösterreich kämpft zugleich bisher vergeblich um eine Medizin-Uni. Dem Landtag reicht es wieder einmal…

In einem Schulterschluss aller vier Parteien fordert Oberösterreichs Landtag mehr Geld für die bestehenden Universitäten (eben die Johannes-Kepler- und die Kunst-Uni) in unserem Bundesland – und eine Grundsatzentscheidung für eine medizinische Universität in Linz.

Denn Oberösterreich will – erst recht angesichts der Krise – die starke Position als Industrie-, Export- und Technologiebundesland ausbauen: "Dazu brauchen wir aber eine leistungsfähige Forschung und Entwicklung sowie qualitativ hochwertige Bildungseinrichtungen“, so die Landtagsresolution.

OÖ braucht Medizin-Uni
Auch eine medizinische Universität braucht Oberösterreich: "Das zeigen die demographische Situation, die Entwicklungen im Gesundheitswesen und der Fachärztemangel.“

Ruperta Lichtenecker, Nationalrätin der Grünen, schickt der Landtagsresolution gleich Anfragen an Finanz- und Wissenschaftsminister hinterher. So müssen beide Politiker direkt auf Oberösterreichs Uni-Anliegen reagieren.

Kronen Zeitung
Symbolbild

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