Sa, 25. November 2017

Gefährlicher Spaß

27.01.2009 09:24

Feuerspucken mit Rum als riskanter Partygag

Ein brandheißer Trend geht derzeit in den Lokalen von Oberösterreich um: Hochprozentiger Rum wird im Mund angezündet - das sieht aus wie Feuerspucken. Dieser Gag hatte für einen 17-Jährigen nun schlimme Konsequenzen, er kam mit schweren Verbrennungen im Hals ins Krankenhaus nach Bad Ischl.

Bisher ist es scheinbar immer gut gegangen, jedenfalls wurde dieses Wochenende erstmals ein Unfall beim Feuerspucken gemeldet. Vom Hörensagen bekannt war den ermittelnden Beamten aus St. Gilgen diese Praxis schon länger. Und auch im Internet kursieren bereits Fotos von dem neuen Partygag, die einer Anleitung dazu gleichkommen. In einem oberösterreichischen Forum bestätigt ein DJ, dass der Flambierungs-Spaß bei Teenagern jetzt total in sei.

Großes Verletzungsrisiko
Der Effekt ist zwar spektakulär, aber das Verletzungsrisiko ist nicht zu unterschätzen: Der 17-Jährige aus dem Flachgau, der den Gag am Wochenende ausprobiert hatte, musste mit Verbrennungen ins Bad Ischler Krankenhaus. Gegen den 27-jährigen Kellner des St. Gilgener Lokals Frequenz wurde Anzeige wegen schwerer Körperverletzung und Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz erstattet - Rum hätte er dem Burschen gar nicht geben dürfen.

Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden