So, 19. November 2017

Schwer betrunken

15.12.2008 09:43

Wilde Verfolgungsjagd quer durch Linz

War's der Vollmond, der Alkohol oder die Mischung von beidem? Ein junger Mühlviertler raste am Wochenende zur Geisterstunde wie ein Irrer durch die Landeshauptstadt, verfolgt von einer Funkstreife, die den Amokfahrer aber nicht erwischen und stoppen konnte. Erst nach der Verfolgungsjagd konnten Polizisten den Raser ausfindig machen und anzeigen.

Der 25-jährige rumänischstämmige Mühlviertler aus dem Bezirk Rohrbach war gegen Mitternacht bei einer Anhaltung in Ottensheim nicht stehen geblieben, sondern mit seinem BMW 316 i einfach durchgerauscht. Eine hektische Fahndung setzte ein. Eine Linzer Funkstreife sichtete den stadteinwärts fahrenden Raser auf der Rudolfstraße. Die Polizisten verfolgten den Tempobolzer mit Blaulicht und Folgetonhorn, doch das beirrte ihn nicht. Der Mühlviertler raste über die Nibelungenbrücke, die Untere Donaulände und dann Richtung Bahnhof weiter.

Verfolgungsjagd quer durch Linz
Dann kurvte er im Viertel beim Schillerpark herum, ehe der Raser zum Südbahnhof fuhr, durch das Franckviertel bis zum Chemiekreisverkehr jagte und dort sein Auto schließlich stehen ließ.

Sämtliche Verkehrsregeln missachtet
Bei der filmreifen Hatz quer durch Linz hatte der Mann sämtliche Verkehrsregeln missachtet, hatte trotz Rotlicht mehrere Kreuzungen ungebremst mit seinem BMW durchfahren und war teilweise auch gegen Einbahnen unterwegs gewesen.

1,68 Promille
Die spektakuläre Flucht brachte ihm aber im Endeffekt außer einer Latte von Anzeigen gar nichts. Eine der mittlerweile sechs eingesetzten Funkstreifen entdeckte wenig später im Reslweg den abgestellten BMW und kurz darauf an der Tankstelle bei der Voest-Einfahrt den gesuchten Lenker. Der 25-Jährige hatte 1,68 Promille im Blut.

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