Mi, 18. Oktober 2017

Feueralarm

31.10.2008 15:57

Brand in Chemiepark löst Besorgnis aus

Explosion in der Ammoniakanlage II, Bau 307! Um 9.15 Uhr ging im Linzer Chemiepark der Alarm los. Durch eine Verpuffung war eine Gasleitung geborsten, Feuer ausgebrochen. Ein Techniker (36) erlitt Verbrennungen zweiten Grades. Eine große Rauchwolke und stechender Geruch verunsicherten die Anrainer.

Über dem Werksgelände stand eine große Rauchsäule, stechender Geruch biss in der Nase, viele Mitarbeiter eilten mit betroffenen Mienen zum Schauplatz: Ein Mühlviertler Techniker hatte in der Ammoniakanlage II gearbeitet, dabei dürfte eine Gasleitung geborsten sein. Flammen loderten hoch, der Arbeiter erlitt an Armen Beinen und am Gesäß Verbrennungen zweiten Grades. Er wurde ins UKH gebracht und stationär aufgenommen.

60 Helfer von Betriebs- und Berufsfeuerwehr bekämpften gemeinsam den Brand. Eine Leitung mit Synthesegas dürfte undicht geworden sein. "Dieses Gas ist eine Ammoniakvorstufe, wurde kontrolliert abgebrannt, die Anlage sicherheitshalber niedergefahren", erklärt Borealis-Sprecher Gerald Kneidinger.

Gleich nebenan, bei der großen Ammoniakanlage, war am 21. Dezember 2006 ein Kessel in die Luft geflogen; Bilanz: zwei Tote, ein Schwerverletzter.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).