Mi, 13. Dezember 2017

Interview

30.09.2008 11:27

Pühringer fährt mit viel Verantwortung nach Wien

Montagnachmittag nahm Oberösterreichs ÖVP-Chef Josef Pühringer vor allem die Last ungeheurer Verantwortung nach Wien mit. Im Krone-Interview verrät er, warum.

Mit welchem Gefühl sind Sie am Morgen nach dem Wahltag erwacht?
Mir war klar, dass jetzt in den nächsten Tagen eine ungeheure Verantwortung auf uns zukommt.

Verantwortung in welche Richtung?
Was ist für die Partei das Bessere? Was ist für das Land das Beste? Das gilt es herauszufinden. Und ebenso, ob es eine gemeinsame Basis für ein Regierungsprogramm gibt.

Eine Basis mit wem?
Das ist schwer zu sagen. Von Dreien, die mich anrufen, haben alle verschiedene Meinungen.

"Mir reichts!" -  haben Sie sich das am Wahlsonntag oder heute morgen nie gedacht?
Das ist in dieser Situation eine geradezu verbotene Denkweise. Wir sind zweitstärkste Partei, da können wir nicht das Ende der Durchsage ausgeben, sondern wir müssen Verantwortung übernehmen.

Die VP in Oberösterreich liegt über dem VP-Schnitt.
Da bin ich sehr froh, weil das der Gegenbeweis für jene ist, die uns vorwarfen, dass wir nicht mitziehen.

Lehren für die Landtagswahl 09?
Streiten, blockieren und nichts weiterbringen sind das falsche Rezept, wenn man in einer Regierung ist.

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