Mo, 18. Dezember 2017

Kontroverse

27.08.2008 17:40

Strafe wegen Krankentransport

"Es kann doch nicht sein, dass man Strafe zahlen muss, nur weil man einem Patienten behilflich ist!" Karl Schwarzinger, einer von 178 Linzer Taxi-Unternehmern, ist wie einige seiner Kollegen stinksauer auf die Exekutive. Denn die soll Taxler, die vor Krankenhäusern stehen bleiben, um Patienten aus dem Spital abzuholen, rigoros bestrafen.

Was bei den Unternehmern auf Unverständnis stößt. Wir müssen ja kurz reingehen und sagen, dass wir da sind. Außerdem sollten wir ja auch die Tasche tragen, wenn Patienten nicht so gut zu Fuß sind. Aber wenn wir zurückkommen, werden wir angezeigt, sind Schwarzinger und seine Kollegen sauer. Ich hab etwa zuletzt einen Dialyse-Patienten vom Krankenhaus der Elisabethinen, wo das Stehenbleiben wegen der Baustelle ohnehin nur schwer möglich ist, abgeholt. Ich bin nur eine Minute reingegangen, um ihn zu holen. Das hat aber gereicht, dass ich angezeigt wurde.

Josef Höckner vom Strafamt erklärt zwar, dass ihm keine derartigen Verfahren bekannt sind. Dennoch gibt er zu, dass manche Polizisten ein besonderes Auge auf Taxler haben. Manche Taxifahrer glauben ja, dass sie sich alles erlauben können. Was für die Betroffenen völliger Blödsinn ist. Wir wollen nur einen Service bieten und den Patienten helfen.

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