Mo, 18. Dezember 2017

Linzer als Vorreiter

12.06.2008 18:35

Krebstest bei Liesln hilft Problempatienten

Mit einem neuen, molekulargenetischen Harntest übernehmen die Linzer Elisabethinen bundesweit eine Führungsrolle bei Prostata-Untersuchungen. Das aufwändige Verfahren wurde von einer kalifornischen Firma entwickelt, europaweit gibt es erst 15 medizinische Zentren, die diese Methode anwenden können.

Der Vorteil: Die Diagnose ist wesentlich genauer als beim normalen PSA-Verfahren, zeigt den Ärzten speziell bei Risikopatienten, ob der Prostatakrebs aggressiv und eine Entfernung überhaupt nötig ist. Die Primaria Elisabeth Haschke-Becher leitet das Labor der Liesln.

„Topleistungen gibt es nur mit Spitzenteam“
Rund 7000 Oberösterreicher haben Prostatakrebs. Mit einer neuen Methode kann ihnen besser geholfen werden. Primaria Elisabeth Haschke (42) leitet bei den Linzer Elisabethinen das Kompetenzzentrum für Molekulare Diagnostik und Genetik.

Wie kompliziert ist dieser Test? Die Liesln sind ja das einzige Spital, das ihn anbietet.
Diese Methode ist sehr aufwändig, zwei Mitarbeiter arbeiten einmal die Woche je acht Stunden, um 40 Proben durchzutesten. Sie mussten ein Spezialtraining absolvieren, um mit der Technologie arbeiten zu können. Solche Topleistungen schafft man nur mit einem Spitzenteam.

Wie viel kostet der Test?
Es ist sehr teuer, kostet jeweils 209 Euro.

Sie sind seit 3 Jahren in Linz, pendeln nach Mondsee, Ihr Mann ist unter der Woche international tätig - wie geht das mit einem 7-jährigen Kind?
Ich habe Gott sei Dank ein tolles Kindermädchen und meine Eltern.

 

Foto: Christoph Gantner

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