Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem Inhalator Vergleich 2021

Ein kurzer Überblick
  • Ein Inhalator kommt bei Erkältungen gegen Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Kopfschmerzgefühle zum Einsatz. Außerdem kann ein Inhalator chronisch kranken Asthma-, COPD- und Mukoviszidose-Patienten Erleichterung verschaffen.
  • Inhalatoren oder auch Vernebler erzeugen feinste Tröpfchen, welche in Verbindung mit der eingeatmeten Luft in die Lungen gelangen. Besonders kleine Partikel erreichen dabei sogar die tiefsten Bereiche des Atemorgans und sind damit für Menschen geeignet, die unter verengten Lungengefäßen leiden.
  • Neben aufzustellenden Inhalatoren, die über ein Stromkabel mit Energie versorgt werden, gibt es auch deutlich kleinere, einfacher zu handhabende und Akku-betriebene Inhalatoren.

inhalator test

Sie suchen nach einem Inhalator für Ihre Kinder oder sich selbst und sind noch unsicher, welche Kriterien Sie im Zuge Ihrer Auswahl beachten sollten? Mit unserem Inhalator-Vergleich auf Krone.at helfen wir Ihnen dabei, das geeignete Gerät für sich und Ihre Familie zu finden.

Dazu stellen wir Ihnen nicht nur einige bekannte Hersteller vor und erklären, wie genau die verschiedenen Inhalator-Modelle funktionieren. 2021 verraten wir Ihnen auch, wie Sie einen Inhalator korrekt anwenden, worauf bei der Benutzung und Reinigung der Inhalationsgeräte zu achten ist und wie Sie garantiert das richtige Modell auswählen.

1. Was ist ein Inhalator und wofür wird er angewendet?

Ein Inhalator ist ein Gerät zur Linderung und Vorbeugung von Atemwegsbeschwerden und chronischen Lungenerkrankungen.

Wie viel Kochsalzlösung gehört in den Inhalator?

Wie viel Kochsalzlösung Sie in den Glas- oder Kunststoffbehälter Ihres elektrischen Inhalators füllen müssen, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich geregelt. Üblicherweise werden mindestens 2 ml benötigt, um eine effektive Verneblung der Lösung starten zu können. Maximal dürfen häufig zwischen 6 und 10 ml eingefüllt werden. Kaufen Sie keine fertige Kochsalzlösung für Ihren Inhalator, können Sie diese auch selbst aus einem Liter Wasser und neun Gramm Salz herstellen.

Dazu wird mithilfe von Ultraschall-, Schallmembranen- oder Druckluft-Technologie eine in den Inhalator gefüllte Kochsalzlösung (gegebenenfalls auch Medikamente oder ätherische Öle) vernebelt.

Diese kann dann über verschiedene Mundstücke und Maskenaufsätze eingeatmet und zum Teil tief in die Lunge geleitet werden. Dort lösen die kleinen Partikel Schleim, erleichtern damit das Abhusten, bekämpfen Entzündungszeichen und beruhigen das wichtigste Atmungsorgan unseres Körpers.

Frau, die mit einem Inhalator Kochsalzlösung inhaliert

Mit einem Inhalator können Sie diverse Atemwegsbeschwerden lindern.

Während früher viele zu einer kochend heißen Schüssel Wasser mit entsprechenden Zusätzen griffen, ihren Kopf zum Inhalieren des Dampfes mit einem Handtuch abdeckten und damit eine Art Gesichtssauna schufen, sorgen moderne Inhalatoren für eine deutlich komfortablere, gezieltere und weniger gefährliche Linderung von Beschwerden.

Die Anwendungsgebiete eines Inhalators sind dabei klar definiert. Ein regelmäßiger Einsatz eignet sich unter anderem zur Unterstützung bei Atemwegserkrankungen wie Asthma, COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung), chronischer Bronchitis, Mukoviszidose und anhaltenden Nebenhöhlenbeschwerden.

Außerdem kann die Inhalation von Kochsalzlösung durch einen Inhalator die Abwehrsysteme der Lunge stärken und damit Erkältungen vorbeugen. Auch bereits bestehende Erkältungssymptome lassen sich gut bekämpfen.

Achtung: Um Ihrem Kind die Skepsis oder gar Angst vor einer Inhalator-Anwendung zu nehmen, sollten Sie sich für ein eher leises Gerät entscheiden. Außerdem können kindliche Designs helfen, den Dampfvernebler weniger klinisch erscheinen zu lassen. So bietet beispielsweise MicroDrop spezielle Inhalatoren für Babys an, wie etwa den „Calimero“ im lustigen Enten-Design.

Bei der Verwendung des Inhalators sollten Sie stets langsam und tief einatmen, die Luft dann etwa fünf Sekunden anhalten und sie anschließend eher schnell wieder entweichen lassen. Nach der Benutzung ist eine gründliche Reinigung der verwendeten Masken und Mundstücke mit warmem Wasser und milder Seife sowie ein Desinfizieren des Inhalators nötig.

2. Welche Inhaliergerät-Typen gibt es?

Neben den verschiedenen Verneblungstechniken sind auch die Form und die Art der Handhabung wichtige Unterscheidungsmerkmale, die in diversen Inhalator-Tests angeführt werden. Dabei wird hauptsächlich unterschieden in feste Tisch- und tragbare Hand-Inhalatoren. Auf Krone.at stellen wir Ihnen beide Varianten kurz vor:

Art des Inhalators Eigenschaften
Inhalationsgerät zum Aufstellen
  • größer und schwerer als Handgeräte
  • fester Stromanschluss nötig
  • optimalerweise mit Anti-Rutsch-Füßen ausgestattet, um sicheren Stand zu gewährleisten
  • meist Druckluft-Modelle mit Kompressor, daher etwas lauter
  • Partikel häufig zwischen 2,5 und 4,8 µm groß
  • eher längere Inhalationsdauer
  • zum Teil etwas teurer als Hand-Inhalatoren
Tragbarer Hand-Inhalator
  • klein, leicht, handlich und damit auch für unterwegs ideal
  • Batterie- oder Akkubetrieb
  • verschiedenen Inhalator-Tests zufolge sehr geräuscharm, da keine Kompressor Druckluft erzeugt wird
  • Partikel in der Regel 4,2 bis 6 µm groß
  • kürzere Inhalationsdauer
  • auch eher günstige Inhalatoren erhältlich

3. Inhalatoren im Test: Welcher Dampf-Inhalator oder Vernebler ist am besten für Sie und Ihre Familie geeignet?

Um den besten Inhalator für Erwachsene und Kinder auszumachen, sollten Sie die Angaben der Produkt-Hersteller zu folgenden Punkten prüfen:

  • Größe und Gewicht
  • Fassungsvermögen
  • Lautstärke
  • Verneblungsrate
  • Art und Anzahl der Mundstücke
  • Akku-, Batterie- oder Strombetrieb

Die Maße und das Gewicht des Gerätes sowie dessen Lautstärke und Stromversorgung hängen stark davon ab, ob Sie sich für einen Druckluft-Tisch-Inhalator oder aber für einen Schwingmembran- oder Ultraschall-Inhalator für den Handgebrauch entscheiden.

kleines Mädchen mit Inhalator-Maske

Für Kinder eignet sich am ehesten die Verwendung einer Maske, um die Benutzung des Inhalators zu erleichtern.

Gleiches gilt für die Verneblungsrate und Partikelgröße, wobei Sie bedenken sollten, dass die Größe der Einzelpartikel 6 µm nicht überschreiten darf, insofern Sie nachhaltige Effekte erzielen und nicht nur die oberen Atemwege erreichen möchten. Partikel zwischen 2,5 und 3,5 µm gelangen am ehesten auch in die feinsten Lungenäste. Fallen sie hingegen deutlich kleiner aus, können sie in der Regel nicht andocken und sind weniger effektiv.

Bezüglich der Verneblungsrate sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass etwa 2,5 ml innerhalb von 10 Minuten vernebelt werden können sollten. So lässt sich der Inhalator auch für Kinder oder weniger geduldige Erwachsene problemlos nutzen.

Grundsätzlich gilt, dass eine geringere Verneblungsrate mit einer kürzeren Dauer der Behandlung einhergeht. Vor allem für Kleinkinder und Babys sollten Sie also auf eine möglichst hohe Verneblungsrate setzen, um Ihre Schützlinge nicht allzu lange mit Maske oder Mundstück behelligen zu müssen.

Manuelle Inhalatoren arbeiten bis heute mit Wasserdampf, wohingegen die elektrischen Geräte durch Vernebler feinste Sprühstöße erzeugen. So gibt es traditionelle Modelle, in die bereits heißes Wasser einzufüllen ist, um Wasserdampf herzustellen. Auch ätherische Öle können diesen Inhalatoren problemlos beigemengt werden. Elektrisch unterstützte Dampfinhalator-Varianten erhitzen kaltes Wasser hingegen selbstständig.

Ultraschall-Inhalatoren wandeln elektrische in mechanische Schwingungen um und vernebeln damit besonders leise das Wasser, dessen Temperatur sich im Zuge dieses Vorgangs nicht verändert. Dank des dabei entstehenden feinen Nebels ist ein sehr tiefes Eindringen in die Lunge möglich.

Düsengeräte erzielen einen ähnlichen Effekt, indem sie das Wasser mithilfe von Druckluft zerstäuben, sind allerdings eher laut. Schwingmembran-Inhalatoren erzeugen den Nebel mithilfe einer flexiblen Membran. Welche Vor- und Nachteile sie des Weiteren bieten, erfahren Sie hier:

    Vorteile
  • besonders geräuscharm
  • hohe Verneblungsrate
  • kurze Inhalationszeit
    Nachteile
  • noch eher kleines Angebot
  • zum Teil recht hochpreisig

Egal ob Sie einen Inhalator auf Rezept erhalten oder selbst ein entsprechendes Gerät anschaffen: Auf die Anzahl und Art der Mundstücke sollten Sie genauestens achten. Vor allem dann, wenn Sie den Inhalator mit mehreren Personen nutzen, müssen genügend Wechsel-Mundstücke vorhanden sein.

Wer gezielt die Nasenschleimhäute befeuchten möchte und das Einatmen über die Nase als angenehmer empfindet, sollte außerdem Wert auf ein entsprechendes Nasenstück legen. Für Kinder, die Kochsalzlösung, ätherische Öle oder Cortison über den Inhalator aufnehmen, kann eine Maske die beste Wahl sein.

Möchten Sie keine Menschen, sondern Ihr Pferd mit einem Inhalator behandeln, finden Sie spezielle Geräte mit entsprechend großen Masken und Schläuchen im medizinischen Tierbedarf. Da Pferde häufig an Lungen- und Atemwegsbeschwerden leiden, kann der Einsatz eines Inhalators, diversen Tests und Studien von Tierärzten zufolge, durchaus sinnvoll sein.

4. Von welchen Marken können Sie in Österreich Inhalatoren kaufen?

Inhalatoren zur Flüssigkeits-Vernebelung werden von verschiedenen Medizinprodukt-Herstellern, aber auch von Elektronik-Marken angeboten, unter anderem von:

  • Medisana
  • Aponorm
  • Beurer
  • CURAmed

Erhältlich sind in Österreich die Inhalatoren für Erwachsene und Kinder sowohl in stationären als auch Online-Apotheken, wie beispielsweise bei DocMorris. Hin und wieder werden Sie auch bei Discountern wie etwa bei Aldi fündig.

Ist Ihnen die Auswahl hier nicht groß genug, können Sie online nach dem perfekten Vernebler suchen. Zudem warten zum Beispiel bei Amazon die oft deutlich besseren Produkte und Angebote im Hinblick auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Auch das zugehörige Inhalat-Pulver zum Auflösen in Ihrem Gerät können Sie sowohl online als auch in Apotheken finden. Ausgewählte Drogerien, darunter Rossmann und dm, haben ebenfalls Inhalationslösung, zum Beispiel von Emser, im Sortiment.

5. Fragen und Antworten rund um Inhalatoren für Kinder und Erwachsene

Sie möchten den besten Inhalator für sich oder Ihre Kinder finden und haben weitere Fragen, die in unserer Kaufberatung bislang nicht beantwortet wurden? Auch diese möchten wir auf Krone.at abschließend für Sie klären.

5.1. Kann ich einen Inhalator auch gegen Migräne einsetzen?

Frau, die mit Decke und Inhalator auf ihrer Couch liegt

Auch bei Erkältungssymptomen kann ein Inhalator sehr hilfreich sein.

Tatsächlich können Sie bei Migräne auf eine bestimmte Art von Inhalatoren zurückgreifen, nämlich auf die sogenannten Rehaler. Diese sorgen dafür, dass über eine gewisse Zeit und bei ersten Anzeichen eines Migräneschubs das ausgeatmete CO2 aufgefangen und wieder eingeatmet wird, um die CO2-Konzentration des Blutes kurzzeitig zu erhöhen.

Dies soll wiederum positive Effekte auf das Schmerzempfinden haben und die Migränesymptome minimieren. Alternativ werden mittlerweile auch Mini-Inhalatoren angeboten, die mit ätherischen Ölen gefüllt sind und bei Erkältungskopfschmerzen positiv wirken. Ebenso können herkömmliche Dampf-Inhalatoren mit ätherischen Ölen versetzt werden, um Kopfschmerzen zu lindern.

Cluster-Kopfschmerzen werden hingegen häufig mit einer kurzzeitigen Inhalation reinen Sauerstoffs behandelt. Bei Interesse an einer Inhalator-Therapie gegen Migräne oder andere Kopfschmerz-Arten, sollten Sie in jedem Fall eine Untersuchung mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin vereinbaren.

5.2. Wann bekommt man einen Inhalator verschrieben?

Tatsächlich ist es möglich, einen Inhalator auf Rezept zu erhalten, sodass nicht nur die Kosten für das Gerät, sondern auch für die Inhalat-Lösungen und etwaiges Zubehör von Ihrer Krankenkasse übernommen werden. Dazu muss ein Arzt entscheiden, dass eine entsprechende Notwendigkeit vorliegt.

Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie unter chronischen Lungenerkrankungen wie Asthma, chronischer Bronchitis oder Mukoviszidose leiden. Gegebenenfalls wird die Vorlage eines Kostenvoranschlags oder eine Bestätigung des Arztes in ausführlicher schriftlicher Form von Ihrer Krankenkasse eingefordert.

5.3. Welche Medikamente sind für den Inhalator geeignet?

Baby, das über einen Inhalator mit Kochsalzlösung behandelt wird

Auch Babys können bereits mit einem Inhalator behandelt werden.

Häufig wird ein Inhalator lediglich mit Kochsalzlösung gefüllt. Die meist 0,9-prozentige Lösung wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und abschwellend. Außerdem soll die Durchblutung der Atemwegsgefäße angekurbelt werden. Des Weiteren wird festsitzender Schleim gelöst und kann damit besser abgehustet werden, weshalb Kochsalzlösung im Inhalator auch für Asthma- und COPD-Patienten empfehlenswert ist.

Vor allem bei einer Erkältung kann der Inhalator außerdem mit einigen wenigen Tropfen ätherischem Öl befüllt werden, welche dabei helfen, die Atemwege zu befreien. Zudem wirken zum Beispiel die Inhaltsstoffe aus Eukalyptus, Fichte oder Kiefer beruhigend auf gereizte Bronchien.

Hochwirksame Medikamente werden lediglich von Ihrem Arzt verschrieben und sollten unbedingt nur nach ärztlicher Konsultation inhaliert werden, wie etwa Corticosteroide und diverse Reliever für Asthmatiker.

5.4. Gibt es bereits einen Inhalator-Test von Stiftung Warentest?

Zwar führte das Verbraucherschutzinstitut einen Inhalator-Test durch, in dem diverse Geräte verschiedener Hersteller und Kategorien miteinander verglichen wurden, allerdings stammt dieser Test aus dem Jahr 2007 und kann damit kaum noch als aktuell gelten.

Damals wurde ein Modell der Marke MicroDrop zum Inhalator-Testsieger gekürt, der vorrangig durch eine geeignete Partikelgröße und eine kurze Behandlungsdauer überzeugte. Dicht gefolgt wurde dieser von dem bekannten Pari Boy-Inhalator.

Mainhaupts Klangräume sagt zu unserem Vergleichssieger