Muskelkater kann sich manchmal gut anfühlen, weil man spürt, dass man für seinen Körper etwas getan hat. Aber auch so weh tun, dass man es fast nicht mehr über die Stiegen schafft. Vor allem in letzerem Fall hat man vielleicht etwas übertrieben und sollte der Regeneration mehr Raum geben. Das bedeutet aber nicht, keine Bewegung zu machen, sondern auf moderates Ausdauertraining, Yoga, Dehn- oder Gleichgewichtsübungen zu setzen. Jene Muskelgruppen, die gar nicht oder nur ganz dezent schmerzen, kann und sollte man sogar weiter beim Training fordern, sonst bauen sich Fortschritte wieder ab. Muskelproteine binden sich nach Krafttraining nämlich an den kontraktilen Apparat und entfalten dort ihre Schutz- und Reparaturaktivität, die Muskelzellen erledigen ihre Aufgaben. Das heißt im Umkehrschluss, dass es langfristig gegen Muskelkater hilft.