Da sitzen sie im Kanzleramt – vormittags, nachmittags, wie Sie schreiben – und bringen nicht einmal ein Dürrehilfsgesetz zustande, das in der ÖVP selbst längst mit Totschnig abgesprochen ist. Der Minister scheitert am eigenen Wirtschaftsflügel. Der Kanzler muss „in der eigenen Partei einen Kompromiss finden“. Wofür werden diese Leute bezahlt? Für interne Beratungen? Wenn die Volkspartei nicht einmal mehr fähig ist, ihre Kernklientel, die Bauern, zu unterstützen, ohne sich selbst zu zerfleischen, dann soll sie Platz machen. Die Dürre wartet nicht auf ihre Befindlichkeiten.
Horst Walter Fischer, Krems
Erschienen am Sa, 22.8.2026
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