Millionen Euro fließen in Entwicklungsprojekte ins Ausland und Milliarden in andere globale Töpfe – doch für unsere heimische Landwirtschaft fehlt das Geld an allen Ecken und Enden. Wenn es um die Unterstützung unserer eigenen Betriebe geht, wird die heimische Bevölkerung in der Warteschlange ganz nach hinten gereiht. Ich frage die Regierung: Wie lange wollt ihr das eklatante Bauernsterben noch vorantreiben? Glaubt man im Ministerium ernsthaft, die Bevölkerung könnte sich dauerhaft durch volle Supermarktregale von Billa oder Spar ernähren, wenn es die heimischen Bauern nicht mehr gibt? Wer die eigene Lebensmittelversorgung kaputtspart, handelt maßlos unverantwortlich. Wir brauchen jetzt keine Diskussionen und auch keinen Kompromiss, sondern rasche Hilfe.
Josef Pratsch, Angern
Erschienen am Sa, 22.8.2026
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