Ein Danke an Frau Prof. Gerti Senger bzgl. ihres Artikels! Besser kann man die derzeitige Ernährungshysterie in der Gesellschaft nicht beschreiben. Jede(r) glaubt alles und jedem, sobald ein Gesundheitsthema auftaucht. Unzensuriert wird ängstlich nach Inhaltsstoffen gesucht, werden Ratschläge gegeben, werden Nahrungsergänzungsmittel genommen, wird die Pharmaindustrie samt Apotheken mit Geld überschüttet, weil man sein eigener Arzt geworden ist. Eine Annahme, endlich alles zu wissen, kann der Gesundheit mehr schaden, als zu essen, worauf man Gusto hat, was einem schmeckt, was dem Magen bekommt. Herdentiere glauben alles und übersehen, wie sehr sie sich mit solchen Einstellungen schaden und dabei auf die Freuden einer guten Mahlzeit gänzlich vergessen. Ich mache da nicht mit und halte mich an Großmutters Zeiten. 1x die Woche Knödel, 1x Mehlspeise, 1x Gemüse, 1x Fisch, 1x Fleisch, 1x einen köstlichen Eintopf. Sie lebten auf diese Weise gesünder als unsere selbst ernannten Ernährungswissenschafter, die nebenbei bemerkt viele Nebenwirkungen der Nahrungsergänzungsmittel unter den Tisch fallen lassen. Auch beim Essen hilft ein gesunder Menschenverstand. Mahlzeit – genießen Sie die Vielfalt und haben Sie kein schlechtes Gewissen – denn dieses schadet genauso wie zu wenig oder zu viele Kalorien.
Ulrike Hirschbrich, Schwanenstadt
Erschienen am Mo, 22.6.2026
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