Wie schon so oft trifft Frau Susanne Wiesinger in ihrer Kolumne den Nagel auf den Kopf. Dass Migration die Gesellschaft verändert, ist unbestreitbar. Doch Frau Wiesinger warnt zu Recht: Wenn es um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern geht, dürfen wir keinen Millimeter zurückweichen. Konkret geht es um jene Männer, die weiblichen Lehrkräften den Handschlag verweigern und unsere gesellschaftlichen Spielregeln schlichtweg ignorieren. Dies sind Personen, die unsere Werte nicht anerkennen. Man fragt sich allerdings, was haben diese Verweigerer eigentlich zu befürchten? Wenn man an die wiederholten Ankündigungen von Ex-Kanzler Nehammer, Bundeskanzler Stocker und Innenminister Karner denkt, müsste doch dieses Problem doch längst gelöst sein. Oder etwa nicht? Die Realität in den Schulen spricht jedenfalls eine andere Sprache.
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