Eigentlich erwartet man eh nichts anderes anlässlich der jüngst in den 4. Volksschulklassen durchgeführten Überprüfung des Leistungsniveaus. Am Land bessere Deutschkenntnisse, in den Ballungszentren schlechtere. Wen wundert es? Die zugelassene Massenmigration der vergangenen Jahrzehnte hat in vielen Stadtvierteln Parallelkultur-Biotope entstehen lassen, in denen zwar Kinder in Österreich geboren werden, jedoch bis zum 6. Lebensjahr kaum mit Deutsch in Berührung kommen. Zu oft wurde in der Vergangenheit bewusst weggeschaut und das wachsende Problem negiert. Jetzt aber ist der Zustand erreicht, dass in vielen ersten Klassen 95 Prozent der Schulanfänger nicht einmal einfachstes Deutsch verstehen lässt. Derartige Sprachdefizite können kaum noch während der Pflichtschulzeit ausgebügelt werden – selbst wenn man drei Lehrer in eine Klasse setzt. Und deshalb sinkt auch das allgemeine Bildungsniveau – speziell der jüngeren Bevölkerung – konstant ab.
Martin Krämer, per E-Mail
Erschienen am Sa, 14.3.2026
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