Mit wachsender Sorge verfolge ich die Arbeit der österreichischen Bundesregierung sowie die Rolle unseres Bundespräsidenten. Viele Bürgerinnen und Bürger haben das Gefühl, dass ihre alltäglichen Probleme zwar regelmäßig angesprochen, aber nur unzureichend bis gar nicht gelöst werden. Steigende Lebenshaltungskosten, hohe Energiepreise, eine spürbare Belastung für Familien und Pensionisten sowie anhaltende Unsicherheit in den Bereichen Gesundheit, Migration und Bildung prägen den Alltag vieler Menschen. Statt klarer, langfristiger Lösungen erleben wir jedoch häufig parteipolitische Streitigkeiten, Ankündigungen ohne nachhaltige Wirkung und Entscheidungen, die an der Lebensrealität großer Teile der Bevölkerung vorbeigehen. Auch vom Bundespräsidenten würde man sich in diesen herausfordernden Zeiten eine stärkere, deutlichere Stimme erwarten. Eine Stimme, die nicht nur mahnt und vermittelt, sondern auch klar Position bezieht, wenn politische Verantwortung verwässert wird oder das Vertrauen der Bevölkerung weiter schwindet. Politik lebt vom Vertrauen der Menschen. Dieses Vertrauen wird jedoch nicht durch Worte allein gewonnen, sondern durch nachvollziehbares Handeln, Transparenz und den ehrlichen Willen, Probleme konsequent zu lösen. Österreich braucht wieder mehr Mut zu Verantwortung, weniger taktisches Kalkül und vor allem eine Politik, die das Wohl der Bevölkerung klar über parteipolitische Interessen stellt. Es bleibt zu hoffen, dass Regierung und Staatsoberhaupt die wachsende Unzufriedenheit ernst nehmen und wieder stärker im Sinne der Bürgerinnen und Bürger handeln.
Michael Haas, Villach
Erschienen am Fr, 19.12.2025
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