Nach der erfolgten Absage von vier europäischen Staaten beim ESC 2026 stellt sich einmal mehr die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Events. Wien hat in Wahrheit kein Geld und müsste weitere Schulden aufnehmen. Es gibt einen schwerwiegenden politischen Streit, der den Song Contest unüberbrückbar überschattet, und Politik sollte im Kunstbereich niemals eine Rolle spielen dürfen. Und es lässt die musikalische Qualität der Beiträge seit Jahren mehr als zu wünschen übrig, was die Entscheidung Österreichs zur Absage eigentlich leicht machen sollte. Man muss nicht immer um jeden Preis protzen, nur damit man vermeintlich gut vor anderen dasteht.
Martin Krämer, per E-Mail
Erschienen am Di, 9.12.2025
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