Gestern: Prozessauftakt in Innsbruck, mit eigentlich einer kleinen Facette aus dem Geschäftsleben des ehemaligen Bau- und Finanzlöwen Benko (mögliche Schadensumme etwa 600.000 Euro). Begleitet von vielen Medienvertretern aus dem In- und Ausland. Bei einem eigentlich viel größeren Teil aus diesem gordischen Knoten (über 1000 Firmen geschickt verschachtelt) ist das Interesse der Medien kleiner. Es geht um den „Tresor“ namens Stiftung, in dem wahrscheinlich und möglicherweise eine weitaus größere Geldsumme aus den Geschäften des Herrn Benko „aufbewahrt“ wird. Das Erstaunliche dabei ist, dass der Gesetzgeber den Schlüssel zu diesem Tresor so gestaltet hat, dass im Fall des Falles die Gerichte den Tresor gar nicht oder nur nach Jahren unter schwierigsten Bedingungen öffnen dürfen. Wer da bei der Gesetzgebung wohl die Finger mit im Spiel hatte?
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