Das freie Wort

Gehaltsabschluss

Wie kann es sein, dass wir, die wir täglich hart arbeiten und zum Wohlstand des Landes beitragen, mit einer Erhöhung von gerade einmal 1,4% abgespeist werden? Ein so magerer Abschluss ist ein Schlag ins Gesicht für alle Arbeitnehmer, die mit ihrem Fleiß und ihrer Leistung den Erfolg der Unternehmen erst ermöglichen. Was mich besonders fassungslos macht, ist der offensichtliche Widerspruch in der Verteilung von finanziellen Mitteln in unserem Land. Während wir, die Leistungsträger der Gesellschaft, um jeden Cent kämpfen müssen, werden an anderer Stelle großzügig Sozialleistungen verteilt, die in meinen Augen in keinem Verhältnis zur erbrachten Leistung stehen. Es ist mir unverständlich, wie es möglich ist, dass syrische Familien mit vielen Kindern bis zu 9000 Euro an Sozialleistungen erhalten können. Ich möchte betonen, dass ich Mitgefühl für Menschen in Not habe. Aber warum das System jene so großzügig belohnt, die nie in dieses eingezahlt haben (und auch nicht die Absicht haben, einen Beitrag zu leisten), während jene, die ihr ganzes Leben lang hart gearbeitet und in das System eingezahlt haben, mit einer derart geringen Wertschätzung abgespeist werden. Das erzeugt ein tiefes Gefühl der Ungerechtigkeit und mangelnden Wertschätzung für die Arbeit der österreichischen Bevölkerung. Es ist höchste Zeit, Prioritäten in unserem Land neu zu ordnen und die Leistungen jener zu honorieren, die unser Land mit ihrem täglichen Einsatz am Laufen halten.

Günther Schober, Helpfau-Uttendorf

Erschienen am Do, 25.9.2025

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