Das freie Wort

Schröpfen des Mittelstandes

Es muss langsam den Geduldigsten klar sein, dass die Budgetvorgaben den Eindruck erwecken sollen, dass der Staatshaushalt saniert werden soll. In Wirklichkeit wird geschaut, wie man über die Runden kommt. Wer Herrn Kogler in der „ZIB 2“ gesehen hat, weiß, wie es in diesem Land läuft. Alles von sich weisen, kein Schuldbewusstsein, alles nicht so tragisch, alles verharmlost. Die Grünen mit der ÖVP haben uns mit ihren Milliardenausgaben mit der Gießkanne in dieses Desaster hineinmanövriert. Wir können Leserbriefe schreiben, bis wir schwarz werden. Das kratzt unsere politische Elite keinesfalls. Es wird sich an ihren Strukturen nichts ändern. Egal, welche Parteien an der Macht sind. Postenschacher, eh klar. Die Parteigenossen, ob geeignet oder nicht, an die richtigen Stellen setzen. Überhöhte Gehälter, ja nichts an den aufgeblähten Versorgungsinstitutionen ändern – vom Parlament mit 183 Abgeordneten angefangen. Wozu? Die Hälfte würde reichen. Der politische Filz wird bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag nicht zu entwirren sein, da halten alle zusammen. Bundesrat, Wagenpark mit Luxusautos, mehr Bescheidenheit wäre da angebracht, man könnte sich die Karossen teilen, um eine Einsparung zu erzielen. Da rinnen nur so die Millionen hinein. Dann drei Nationalratspräsidenten. Wozu? Jeder mit einem Gehalt, nicht viel weniger als der Bundespräsident. Der Mittelstand wird weiterhin bis zum Gehtnichtmehr steuerlich ausgebeutet. Keiner traut sich, Stiftungen, wo wirklich Vermögen geparkt sind, höher zu besteuern. Warum dort nicht auch 42%? Großkotzig die Bankenabgaben erhöhen, wir können postwendend höhere Kontoführungsgebühren brennen. Wie gesagt, der Mittelstand wird ausgehungert, dass man die politische Elite mit ihrem aufgeblähten Beamtenapparat weiter finanzieren darf. Wo ist die SPÖ mit ihrem ach so sozialen Gewissen? Ein gut bezahlter Vizekanzlerposten ist ja auch nicht zu verachten, gell? Das Volk, der Souverän, ist nur wichtig, wenn es zur Wahl geht. Ansonsten sind wir denen so was von egal. Bei uns sparen, aber keinerlei Sparmaßnahmen bei sich selbst. Ich gebe nur jemandem meine Wählerstimme, der diese Zustände ändert und wirkliche Maßnahmen setzt, um dieses Land wieder auf einen guten Kurs zu bringen. Unsereins kann leider nur frustriert zusehen, wie uns diese Milliardenschulden auffressen. Die nächsten Generationen werden sich herzlich bedanken. Wenn man sich ansieht, wie die in dem schönen Parlament herumstreiten und sich befetzen. Einer gegen den anderen, einfach erbärmlich. Es spricht nichts gegen höhere Gehälter bei Volksvertretern, wenn sie das nur wären und sich selber nicht am nächsten wären. Leistung soll belohnt werden, aber wo ist bei diesen Politikern die Leistung? Unser schönes Land so derartig zu ruinieren, das hatten wir noch nie.

Elisabeth Pöschko, per E-Mail

Erschienen am Fr, 16.5.2025

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