Der gerade im angloamerikanischen Raum stark proklamierte Freihandel als optimale Form eines international problemlos ablaufenden Warenverkehrs gerät immer mehr in Bedrängnis. Trump baut mit seiner Zollhysterie imaginäre Mauern zwischen Ländern auf. Und Europa bewertet über das derzeit aufgeschobene Lieferkettengesetz Märkte und Produkte nach moralischen, ideologischen und ethischen Kriterien. Im Grunde genommen besteht Freihandel v. a. darin, das richtige Produkt zum vereinbarten Preis in der definierten Qualität ohne gröbere Hindernisse zu kaufen bzw. zu liefern und die Rechnungen innerhalb der vereinbarten Frist zu bezahlen. Aber nicht Hindernisse über Zollschranken aufzubauen oder die Liefer- bzw. Absatzkette nach größtenteils nahezu unkontrollierbaren Kriterien aufwendig zu analysieren. Darauf sollte man sich in Zukunft wieder besinnen.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Mi, 9.4.2025
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