Das freie Wort

Gespart wird bei jenen, die sich nicht wehren können

Frau Minister Schumann ist nicht glücklich über die Anhebung der KV-Beiträge bei den Pensionisten! Und unser Zweimal-180-Grad-Wendehals-Kanzler will nun Pflöcke einschlagen und die Wähler (welche eigentlich?) nicht enttäuschen. Offensichtlich gehören die Pensionisten nicht zu dieser Gruppe, denn die sind schon enttäuscht und auch nicht glücklich! Also werden diese Menschen, die 40 Jahre und mehr gearbeitet haben, die Steuern und die KV-Beiträge bezahlt haben, bis 2031 drei Milliarden einsparen müssen. Das sind die Menschen, die sich nicht wehren können, denn auch bei den Pensionistenvertretern sorgt diese KV-Erhöhung nur für Ärger! Sparen ja, aber bei den anderen! Nicht bei unserem aufgeblähten Parlamentsapparat mit der größten Regierungsmannschaft, mit dem aufgeblähten Nationalrat mit 183 Abgeordneten oder bei dem unnötigen Bundesrat. Aber auch auf die Idee, dass man einmal den von einem ehemaligen ÖVP-Kanzler verdoppelten EU-Beitrag zurückbehält, ist man noch nicht gekommen. Warum Österreich für einen Trainings-Jet vom Typ M 346 FA pro Stück 83,3 Millionen bezahlt, Nigeria nur 41,6 Millionen und Polen für den gleichen Jet nur 28,75 Millionen, wäre auch zu hinterfragen. Dazu ist von Verteidigungsministerin Tanner („Die werden mich noch kennenlernen“) nichts zu hören. Und nicht zu vergessen, die vielen „Asyl-Touris“, zu denen nun auch noch Analphabeten aus der Ukraine, die weder Ukrainisch noch Russisch sprechen, kommen und bei uns alles inklusive genießen. Aber es gibt auch Positives für die Pensionisten: Laut unserem Excel-Vizekanzler Babler ersparen sich die Pensionisten auch etwas. Die Formel lautet „die Rezeptgebührobergrenze wird in die Arzneimittelobergrenze“ umgewandelt! Wenn das kein Grund zur Freude ist!

Helmut Zatsch, Eisenerz

Erschienen am Di, 18.3.2025

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