Frau Bischofberger schreibt über einen jungen Georgier, der samt Familie abgeschoben werden soll. Jaba, so heißt der junge Mann, kam 2018 nach Wien, weil er Leukämie hatte. Im St. Anna Kinderspital wurde er erfolgreich behandelt, spielt Schach und Wasserball und ist Klassensprecher. Man sollte meinen, Österreich hat uneigennützig geholfen, und es besteht kein Grund für einen weiteren Verbleib des Geheilten samt Familie in Österreich. Jaba soll samt Familie das Land wieder verlassen, will das aber nicht. Jaba, seine Familie und Tausende, die dagegen unterschrieben haben, sind gegen die Außerlandesbringung der Familie. Anhand dieses Beispiels sei jedermann gewarnt, uneigennützig zu helfen, zu beherbergen und zu verpflegen, wie seinesgleichen zu behandeln. So etwas kann zur Gewohnheit und daraus der Anspruch auf dauerhaftes Bleiberecht abgeleitet werden.
August Riegler, Kindberg
Erschienen am Sa, 4.11.2023
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