Jaba kam 2018 mit seiner Familie aus Georgien zur Behandlung seiner Leukämie nach Österreich, wo er bis 2023 erfolgreich behandelt wurde. Es ist anzunehmen, dass dies auf Kosten der Steuerzahler erfolgte, ebenso wahrscheinlich auch die Versorgung der Familie. Nach Abschluss der Behandlung muss die Familie, falls sie nicht selbst für ihren Unterhalt sorgen kann, in ihre Heimat, in der weder Krieg noch Verfolgung sie erwartet, zurückkehren, und sie sollte Österreich für die humanitäre Hilfe dankbar sein. Denn die Beherrschung der Sprache, gutes Schach und Wassersport sind nicht ausreichend für eine Integration. Sollte, was aus dem Bericht nicht ersichtlich ist, die Familie ihren fünfjährigen Aufenthalt selbst finanziert haben, müsste es eine Aufenthaltsbewilligung geben.
Gerhard Grois, Wien
Erschienen am Sa, 4.11.2023
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