Bereits Anfang Juni des Jahres hat die Ukraine angekündigt, den Transitvertrag für russisches Gas nach Europa mit Ende 2024 nicht mehr zu verlängern und diesen Entschluss dieser Tage noch einmal bekräftigt. Für österreichische Haushalte und Industrie, die noch immer zu 70% Prozent auf den Import von russischem Gas angewiesen sind, würde diese Entscheidung wiederum eine prekäre wirtschaftliche Situation heraufbeschwören. Von der EU, die erst kürzlich dessen ungeachtet ein weiteres milliardenschweres Hilfspaket für die Ukraine beschlossen hat, ist außerdem keinerlei Unterstützung in dem auf uns zukommenden Problem zu erwarten. Unsere Regierung könnte nun Anleihe bei Fred Sinowatz nehmen und die Meinung vertreten, alles sei sehr kompliziert, oder den einfacheren Weg in Form eines Kindergartenbesuches wählen. Dort würde der „Kleine Maxi“ unserem Bundeskanzler raten, dem bösen Onkel Zelenskij auszurichten: „Lässt du mein Gas nicht durch dein Land fließen, blockiere ich im Gegenzug jegliche Transporte des für dich bestimmten Kriegsmaterials durch meines.“ Fraglich dabei ist nur, ob diese logische Vorgangsweise gegen den Druck durch USA, NATO und die EU-Führung durchzusetzen wäre?
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