Nachdem UN-Generalsekretär António Guterres Israel im Sicherheitsrat wegen seines harten Verteidigungskurses gegen die Hamas-Terroristen im Gazastreifen, dem bereits auch Tausende Zivilisten zum Opfer fielen, hart kritisiert hatte, wurde er vom dortigen israelischen Vertreter postwendend zum Rücktritt aufgefordert. Diese Kritik kommt ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem von der israelischen Regierung Hilfslieferungen in den Gazastreifen genehmigt wurden. Bekanntlich sollte sich die UNO in Konflikten einer neutralen und deeskalierenden Kommunikation bedienen. Auf diesen wichtigen Punkt und darauf, dass alle Äußerungen und Handlungen, die bei solchen Konflikten „Öl ins Feuer gießen könnten“, tunlichst zu unterlassen sind, werden alle UN-Soldaten vor ihren Einsätzen mehrmals hingewiesen. Und wir haben uns bei allen unseren Friedenseinsätzen immer streng an diese Weisungen gehalten. Wenn jeder innerhalb der UN-Truppen, bis hinunter zum einfachen Soldaten imstande ist, diesen Auftrag zu befolgen, sollte man dies auch vom höchsten UNO-Repräsentanten António Guterres erwarten können.
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