Kelly Osbourne hat offen über ihren drastischen Gewichtsverlust und die schwierige Zeit nach dem Tod ihres Vaters Ozzy Osbourne gesprochen. Bei den Brit Awards im Februar 2026 sorgte das auffallend zarte Erscheinungsbild der 41-Jährigen für Besorgnis.
Wie sie nun im Magazin „Fabulous“ erzählt, erschrak sie selbst, als sie später Fotos von sich bei der Preisverleihung sah. Inzwischen habe sie jedoch fast 30 Pfund, umgerechnet rund 13,6 Kilogramm, zugenommen. „Ich wusste gar nicht, dass ich so aussehe, bis ich die Bilder gesehen habe“, erklärte die Sängerin. Als sie die Aufnahmen betrachtet habe, sei sie völlig fassungslos gewesen. „Ich konnte es verdammt noch mal nicht glauben. Ich war genauso schockiert wie alle anderen.“
Zugleich stellte Kelly klar, dass ihr Gewichtsverlust nicht auf eine Essstörung zurückzuführen gewesen sei. „Ich konnte mich einfach um nichts mehr kümmern. Wenn ich etwas aß, hatte ich das Gefühl, mich übergeben zu müssen“, sagte sie.
Schlimmstes Jahr ihres Lebens
Hinter Kelly liegt nach eigenen Angaben das schlimmste Jahr ihres Lebens. Im Juli 2025 starb ihr Vater Ozzy Osbourne. Außerdem zerbrach die Beziehung zu ihrem Verlobten Sid Wilson, mit dem sie den dreijährigen Sohn Sydney hat. In ihrer tiefsten Krise suchte sie sogar das Grab des verstorbenen Black-Sabbath-Frontmanns auf, um ihn um Hilfe zu bitten. „Ich weiß, das klingt vielleicht esoterisch, aber ich praktiziere oft Kerzenmagie“, erzählte sie. Ihr Vater habe ihr versprochen, ihr Zeichen zu schicken. Sie habe sich innerlich völlig abgestorben gefühlt und nicht gewollt, dass ihr Sohn sie in diesem Zustand erlebe. Am Grab habe sie deshalb eine weiße Kerze angezündet und darauf ihren Wunsch geschrieben: „Bitte hilf mir.“
Am nächsten Tag sei ihre Mutter Sharon Osbourne in einem schwarzen Mercedes mit einem Mann in einer senffarbenen Jacke aufgetaucht. Kelly habe zunächst befürchtet, ihre Mutter wolle sie in eine Entzugsklinik schicken. Stattdessen stellte Sharon sie dem Therapeuten und Life-Coach Chris Miller vor. Kelly schreibt ihm zu, ihr Leben gerettet und sie auf eine Weise verändert zu haben, die sie sich zuvor nicht hätte vorstellen können.
Bekam verletztende Kommentare
Unter ihrem veränderten Aussehen hatte Kelly auch wegen zahlreicher verletzender Kommentare zu leiden. Sie habe sich lediglich etwas Verständnis gewünscht, denn Außenstehende kennten nicht die ganze Geschichte. „Niemand weiß, womit andere Menschen im Privaten kämpfen. Ich war einfach traurig“, sagte sie.
Auch Spekulationen über angebliche Schönheitsoperationen weist sie entschieden zurück. „Ich habe verdammt noch mal keine Schönheitsoperationen machen lassen“, betonte sie. Lediglich Botox zwischen den Augenbrauen und im Kiefer habe sie sich spritzen lassen. Letzteres helfe gegen das Zähneknirschen und die dadurch ausgelösten starken Migräneattacken. Kelly wolle sich nicht dafür rechtfertigen, wie sie aussehe. „Das ist das Gesicht, das Gott und meine Familie mir gegeben haben. Ob es euch gefällt oder nicht, ist eure Sache. Ich bin damit im Reinen.“
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