Es heißt, die Schere zwischen arm und reich werde immer größer usw. Wiederholt nörgelt man an der Erhöhung der Einkommen und Pensionen herum. Grundsätzlich halte ich beispielsweise eine Orientierung an der Inflationsrate für die Erhöhung der Pensionen für korrekt. Mein Vorschlag würde aber lauten: 50 Prozent der Erhöhung werden zu gleichen Teilen auf alle verteilt, die anderen 50 Prozent dann prozentuell. In der Praxis würde dies als Beispiel wie folgt aussehen: Wenn die Erhöhung der Pensionen 5 Millionen Euro kostet, werden 2,5 Millionen zu gleichen Teilen auf alle Pensionsbezieher als Sockelbetrag verteilt, die anderen 2,5 Millionen dann prozentuell dem jeweiligen Einkommen zugeschlagen. Wer beispielsweise 2000 Euro verdient, bekommt als Sockelbetrag genauso 100 Euro wie jener, der 4000 Euro verdient. Butter und Brot kosten ja für beide gleich viel. Ergeben dann die restlichen 2,5 Millionen dann noch 5 Prozent, so bekommt der 2000-Euro-Verdiener nochmals 100 Euro an prozentueller Erhöhung, der 4000- Euro-Verdiener hingegen weitere 200 Euro. Die Erhöhung für den 2000-Euro-Verdiener beträgt also 200 Euro (das wären 10 Prozent), für den 4000-Euro-Verdiener hingegen 300 Euro (das wären 7,5 Prozent). Auch die Metallindustrie sollte mehr mit Sockelbeträgen arbeiten, um die Einkommensschere zu verkleinern, was gerade bei einer hohen Inflationsrate sinnvoll wäre.
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