Früher weitgehend friedliche Einrichtungen wie Schulen werden zunehmend zu Problemzonen, Stichwort „Brennpunktschulen“, in denen es immer häufiger zu massiver Regelverletzung, Gewaltanwendung und sogar zu Polizeieinsätzen kommt. Beleidigungen, Beschimpfungen und selbst Bedrohungen der Lehrer und des sonstigen Personals sollen in mancher Schule schon auf der Tagesordnung stehen. Dazu kommt die Gewaltbereitschaft der Schüler untereinander, die nicht immer mit der üblichen Rauferei unter Kindern und Halbwüchsigen, sondern oft genug mit teilweise schwerer Verletzung endet. Die herkömmlichen Methoden, dieser Entwicklung zu begegnen, wie Ermahnungen, Elterngespräche oder sogar Suspendierungen, deren Anzahl stark im Steigen ist, erweisen sich als relativ wirkungslos. In früheren Zeiten gab es die Sonderschulen, in denen besonders verhaltensauffällige Schüler eine spezielle Betreuung durch einschlägig geschulte Pädagogen erhielten, aber die wurde durch die Inklusion, in der man alle Schülertypen zusammen unterrichtet, weitgehend abgeschafft.
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