Erinnert sich vielleicht noch jemand an die Vorschusslorbeeren, die an die „Erfinder“ der ÖGK (also „Zentralisierer“) verteilt wurden? Alles würde besser und billiger durch die „zentrale“ Bearbeitung in Wien (Wien, Wien, nur du allein.). Leider wurde bald klar, dass dem nicht so war! Statt einer Ersparnis stellten sich plötzlich Ausgaben im Millionenbereich ein, und die Bearbeitungszeit verlängerte sich prägnant. Bei der früheren regionalen Bearbeitung erfolgte die Abwicklung schnell und zur Zufriedenheit, jetzt sind die Kunden verärgert durch umständliche Rückfragen und die Dauer des Aktenlaufes. Die logische Konsequenz bei der ÖGK müsste jetzt lauten: sofort dieses Konstrukt auflösen und die Zuständigkeit wieder an die Länder zurückgeben, um eine zufriedenstellende Arbeitsweise zu ermöglichen. Manche Agenden sind halt in den Bundesländern doch besser aufgehoben! Seit vier Jahren erfolgte keine Anpassung der Entlohnung respektive der Tarife.
Heinrich Trenkwalder, Innsbruck
Erschienen am So, 15.10.2023
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