Unsere Sozialleistungen für Asylwerber sind viel zu großzügig und stellen somit einen „Pull-Effekt“ dar. Unsere Politiker müssten nur über die Grenzen hinausschauen, da böten sich viele EU-konforme Lösungen an! In Dänemark etwa erhält jeder Asylbewerber monatlich circa 220 Euro – zusätzlich zur Unterbringung im Flüchtlingsheim. Die Leistung gibt es aber nur so lange, wie das Asylverfahren läuft. Wurde der Antrag abgelehnt und der Betreffende weigert sich, das Land zu verlassen, ändert sich die Lage – dann gibt es kein Geld mehr, sondern nur ein Anrecht auf drei Mahlzeiten pro Tag im Heim. Die dänische Regelung folgt damit dem europäischen Muster: Mit einem negativen Asylbescheid sinken oder enden die Hilfen. Auch in den ost- und südosteuropäischen Staaten hat man wenige Asylwerber! Es gehört halt politischer Mut dazu, dieses Muster umzusetzen! Da liegt „der Hase im Pfeffer“!
Manfred Waldner, Fulpmes
Erschienen am So, 15.10.2023
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