Danke, dass Sie das so wichtige Thema des Scharfmachens von Hunden durch nicht qualifizierte Personen/Hundetrainer aufgreifen. Denn das verbirgt sich hinter dem eher harmlosen Begriff der „Schutzhundeausbildung für den Privatbereich“. Es bedeutet nichts anderes, als Hunde – auf deren Kosten und Wohlbefinden – zu unberechenbaren Waffen zu machen! Derartige „Ausbildungen“ bereiten den Tieren nicht vertretbaren Stress und Leid und widersprechen völlig dem Wesen eines Hundes und somit jeglichem Tierschutzgedanken. Jene Ahnungslosigkeit (bzw. Ignoranz) hinsichtlich der Bedürfnisse von Hunden, die den Methoden der Scharfmacherei innewohnt, ist das eigentliche Gefahrenpotenzial, nicht die Hunde selbst, egal, welcher Rasse sie angehören! Ich hoffe sehr, dass Ihre Initiative dazu beiträgt, dass endlich sachlich diskutiert wird und sinnvolle gesetzliche Regelungen zum Schutz von Mensch und Hund getroffen werden. Die derzeitige pauschale, fachlich nicht argumentierbare Diskriminierung von bestimmten Rassen mit angeblich erhöhtem Gefährdungspotenzial als sogenannte Listenhunde ist sicher nicht zielführend! Noch einmal herzlichen Dank für Ihr Engagement, insbesondere auch an Maggie Entenfellner und die Wr. Tierschutzombudsfrau Eva Persy, – bitte bleiben Sie trotz möglichen Gegenwindes dran!
Dr. Karin Büchl-Krammerstätter, Pressbaum
Erschienen am Sa, 14.10.2023
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