Wie nicht anders zu erwarten, fordert die Metallergewerkschaft ein zweistelliges Plus an Lohnerhöhung. Als Draufgabe vielleicht noch eine 32-Stunden-Woche, wie sie von SPÖ-Chef Babler angedacht wird. Leider ist aber Österreich keine Insel der Seligen mehr, sondern muss sich wirtschaftlich einer beinharten Konkurrenz aus dem Ausland stellen. So könnte die Erfüllung der – durchaus verständlichen – Gewerkschaftswünsche ein Schuss ins eigene Knie werden, wenn Betriebe diese Forderungen einfach nicht stemmen können. Eine zweistellige Lohnerhöhung wäre natürlich auch ein bedeutender Impulsgeber für eine hohe Inflationsrate, gegen die wiederum die Gewerkschaft in berührender Weise mit einer Menschenkette protestiert. Die gerade bestehende Teuerungswelle sollte man eher mit Einmalzahlungen für kleinere Einkommen abfedern. Auch wäre es höchste Zeit, sich endlich von den prozentuellen Lohnerhöhungen zu verabschieden, bei denen Besserverdienende stets bevorteilt werden.
Karl Aichhorn, Mauthausen
Erschienen am Di, 26.9.2023
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