Mit dem Grünen-Chef und Vizekanzler Werner Kogler stand der zweite Gast der diesjährigen ORF-,,Sommergespräche'' bei Susanne Schnabl Rede und Antwort. Obwohl Kogler sachlich antwortete und weitgehend auf kleinkarierte Parteipolitik verzichtete, blieb er inhaltlich ziemlich farblos. Seine extrem langen Schachtelsätze empfand ich als Zuhörer sehr anstrengend. Phasenweise konnte man ihm in seinen Ausführungen gar nicht richtig folgen. Auf die Frage von Frau Schnabl betreffend die Kluft zwischen Sparbuch- und Kreditzinsen und was die Bundesregierung dagegen unternehme, antwortete der Grünen-Chef: ,,Wir dürfen die Banken nicht zum Feindbild erklären, weil ein stabiles Finanz- und Bankensystem ist enorm wichtig.'' Ein stabiler Finanzsektor ist zweifelsohne wichtig für das Land, aber Banken in die Pflicht zu nehmen und von ihnen endlich einzufordern, ihre großen Gewinne nicht noch gieriger für sich zu behalten, hat meiner Meinung nach nichts mit Feindlichkeit gegenüber Geldinstituten zu tun, sondern ist vielmehr eine Forderung nach mehr Gerechtigkeit. Eine Übergewinnsteuer für Banken wäre jedenfalls ein Gebot der Stunde.
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