Es gibt mehrere Gründe für den massiven Anstieg der Jugendkriminalität. Diese kommen meistens aus desolaten Familienverhältnissen, wo sich die Eltern aus verschiedenen Gründen kaum mehr um die Kinder kümmern. Dazu kommen der schlechte Einfluss von sozialen Medien und der Konsum von gewaltverherrlichenden Medien. Eine Herabsetzung der Strafmündigkeit bringt eher nicht viel, weil die Kinder in der Haft ja nicht unbedingt besser werden. Gefordert ist hier meiner Meinung nach die Jugendfürsorge. Früher gab es für solche Jugendliche entsprechende Einrichtungen, wo die betreffenden Personen nach richterlichem Beschluss auch gegen ihren Willen eingewiesen wurden. Das waren Jugendfürsorgeheime, die in der Trägerschaft des Landes waren. Dort erhielten die Jugendlichen Sozialbetreuung und Beratung und konnten auch einen Beruf erlernen. Diese Einrichtungen wurden schon vor Jahren abgeschafft, weil sie „nicht mehr zeitgemäß waren“. Die Verantwortung wurde auf private Fürsorgeträger abgeschoben. Die Kontrollmöglichkeiten der Behörde wurden damit deutlich eingeschränkt, abgesehen davon ist die Privatisierung der Jugendfürsorge deutlich teurer als früher. Neben der sozialen Betreuung der problematischen Personen sind bei kriminellem Fehlverhalten oder Grenzüberschreitungen deutliche Konsequenzen notwendig. Verständnis ist hier ganz sicher fehl am Platz. Manche Jugendliche sagen nach der Straftat: „Mir wurscht, es kann mir eh nix passieren.“ Der Gesetzgeber ist hier gefordert, die Rahmenbedingungen schnell zu ändern, sonst ist die kriminelle Karriere von solchen Jugendlichen kaum mehr zu verhindern.
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