Kosovaren dürfen ab nächstem Jahr für 90 Tage ohne Visum in die EU. Der Jubel ist deswegen groß. Im Kosovo sowieso und in Brüssel ebenfalls – gerade bei den EU-Parlamentariern, haben diese doch jenen „Tag der Freude“ möglich gemacht. Gedacht haben sie sich vermutlich aber nicht viel dabei. Der Kosovo, dieser mehr oder weniger von der NATO geschaffene Staat, kleiner als Oberösterreich, wird nur von 115 UN-Mitgliedern und nicht einmal von allen EU-Staaten anerkannt. Der Kosovo gehört nach Angaben des US-amerikanischen Außenministeriums zu den wichtigsten europäischen Drogentransitrouten für Heroin von Afghanistan nach Westeuropa. Die Kriminalität ist hoch, das Land ist korrupt. Beim Korruptionswahrnehmungsindex belegt es von 180 bewerteten Staaten den 84. Platz mit immerhin 41 von 100 möglichen Punkten. Man muss aber so ehrlich sein und zugeben, dass andere EU- Anwärter am Balkan noch korrupter sind. Albanien z. B. liegt auf Platz 101 mit nur 36 Punkten – und Bosnien gar nur auf Platz 110 mit nur 34 Punkten. Seit 1999, also schon seit der Zeit vor der De-jure-Unabhängigkeit, sind Tausende Soldaten aus 27 Staaten, Polizisten, Beamte, Richter usw. im Kosovo, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen und dabei zu helfen, eine rechtsstaatliche Struktur aufzubauen. Trotzdem gibt es EU-Gelder, die großteils wahrscheinlich irgendwo versickern, und jetzt die Visafreiheit. Ob alle, die diese Freiheit in Anspruch nehmen werden, nach spätestens 90 Tagen auch wieder die Heimreise antreten, darf aber stark bezweifelt werden. Und ja; eines der Zielländer für diese „Touristen“ wird sicher Österreich werden.
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