Die Hälfte der 11.000 Wahlärzte arbeitet hauptberuflich in einem Spital. Das ist eine korruptionsanfällige Doppelfunktion, denn diese Mediziner können ihren Patienten im „Stammhaus“ Vorteile verschaffen. Es gilt die Unschuldsvermutung! Aber auch wir Österreicher mit unserem Hang zum Vordrängen tragen Mitschuld. Bei geplanten Operationen zieht es uns in die Praxen der zuständigen Oberärzte. Dort drängen wir auf einen früheren OP-Termin. Oft genug gelingt das Unterfangen. Bei Abschluss einer Sonderklasseversicherung schielen wir auf eine bessere und schnellere Versorgung, obwohl genau das gesetzlich verboten ist. Die privaten Versicherungen erleben einen Höhenflug: 3,1 Millionen Österreicher sind bereits zusatzversichert, oft inklusive Wahlarztkostenrückerstattung. Während Politiker aller Farben nach Abschaffung der Zwei-Klassen-Medizin rufen, wollen Patienten der ersten Klasse nichts davon wissen.
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