Die vor rund 20 Jahren beschlossene Verlängerung der Nationalratsperiode von vier auf fünf Jahre erweist sich als viel zu lang, als kontraproduktiv und unnötig. Bisher gab es lediglich eine zu Ende geführte Periode, jene von 2008 bis 2013. Und dies nur deshalb, weil der damalige Bundeskanzler Faymann eine für ihn eher schwach laufende Periode um jeden Preis auslaufen lassen wollte. In diesen 20 Jahren zeigte sich jede Mal, dass spätestens ab dem dritten Jahr die Diskussionen um eine vorzeitige Nationalratsauflösung Dauerthema sind. Auch diesmal reißen diese die Regierungsarbeit hemmenden Spekulationen nicht ab. Eine Rückführung auf vier Jahre sollte im nächsten Regierungsprogramm vordringlich überlegt werden.
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