Die an Selbstüberschätzung leidende Verteidigungsministerin („Airbus wird mich noch kennen lernen“) sollte sich lieber um die mannigfachen Missstände beim Bundesheer kümmern, statt sich Gedanken über die Neutralität (Ausrede für die Verweigerung eines Hilfseinsatzes) zu machen. Hilfsmaßnahmen und die Positionierung gegen brutale Kriegsverbrechen haben grundsätzlich nichts mit der Neutralität zu tun, bei der es nur um direkte oder indirekte militärische Unterstützung von Konfliktparteien geht. Offensichtlich gibt es beim Bundesheer wie auch bei der SPÖ (die Hälfte der Abgeordneten und die Parteivorsitzende fehlten bei der Übertragung der Zelenskij-Rede) und der FPÖ (sämtliche Abgeordneten verließen geschlossen den Saal) kein Mitgefühl für einen brutal überfallenen souveränen Staat. Ein anderer Konnex als die Sympathie für den Kriegsverbrecher Putin ist schwer zu erkennen.
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