Die ehemaligen SPÖ-Kanzler Vranitzky, Klima, Gusenbauer und Faymann unterstützen in einer gemeinsamen Erklärung die Parteivorsitzende Rendi-Wagner. Sie meinen, dass angesichts der aktuellen Herausforderungen die österreichische Sozialdemokratie nur geeint und auf Basis klarer politischer Programmatik mit ihr durch überzeugende Alternativen und Zukunftskonzepte eine Neuauflage von Schwarz-Blau verhindern kann. Ab 24. April können rund 148.000 SPÖ-Mitglieder entscheiden, wen sie an der Spitze der Partei haben möchten. Die Mitgliederbefragung wurde auf Drängen des burgenländischen Landeshauptmannes Hans Peter Doskozil notwendig, der meint, dass er bei der nächsten Nationalratswahl bessere Chancen hätte, die SPÖ in eine Regierung zu führen. Es stellt sich die Frage, warum Hans Peter Doskozil nicht in den letzten vier Jahren längst den Wunsch einer Übernahme der Partei geäußert hat und auf eigenen Wunsch nicht einmal im Parteipräsidium vertreten ist. Als die SPÖ-Vorsitzende Dr. Rendi-Wagner 2018 die am Boden liegende SPÖ übernahm, waren die „starken“ Männer sichtlich froh, dass keiner von ihnen gefragt wurde. Mit Hartnäckigkeit steigerte sie die Zustimmung von 17 Prozent auf mittlerweile rund 25 Prozent (zeitweise lag sie bei Umfragen sogar bei 30 Prozent!). Die ganze Zeit über gibt es immer wieder „Parteifreunde“ aus den Bundesländern, die mit Stichelei auf sich aufmerksam machen. Sie sitzen auf sicheren, gut bezahlten politischen Funktionen und denken nicht daran, ihren Job für das Himmelfahrtskommando des Parteivorsitzenden zu riskieren. Es zeigt von wenig Charakter, wenn neben Doskozil und dem Traiskirchner Bürgermeister Andreas Babler keiner der „starken“ Männer Verantwortung an der Parteispitze übernehmen will. Im Unvermögen der Kritiker liegt die Chance für Dr. Rendi-Wagner, ihre Partei noch besser zu platzieren und in absehbarer Zukunft den Erfolg für ihre harte Oppositionsarbeit zu ernten.
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