Die österreichische Politik ist ebenso gewöhnungsbedürftig wie ihre Repräsentanten, doch vergleicht man sie mit deutschen Verhältnissen, hat man hierzulande fast eine Luxusausführung. Beim nördlichen Nachbarn wird so gut wie alles falsch gemacht, was man falsch machen kann, und die Protagonisten leiden unter Kompetenzdefiziten. Da gibt es einen weitgehend orientierungslosen Kanzler, der sich immer mehr in einen Konflikt mit Russland hineinziehen lässt, einen Wirtschaftsminister, für den das Primat von Ökologie statt Ökonomie gilt, und vor allem eine Außenministerin, die keinen Fauxpas, Fettnäpfchen wäre weit untertrieben, auslässt. Immerhin ist das Außenministerium die internationale Visitenkarte eines Staates, und Frau Baerbock gibt sich und damit ihr Land global der Lächerlichkeit preis, wenn sie etwa von „napoleonischen Panzerschlachten“ oder „Hunderttausende Kilometer entfernten Ländern“ spricht und die Außenpolitik „feministisch“ gestalten möchte. Und selbst wenn sie sich „um 360 Grad“ drehen sollte, was sie unlängst von Putin gefordert hat, würde sich nicht viel ändern.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Do, 9.3.2023
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