Das freie Wort

Leichterer Zugang zur Staatsbürgerschaft

Wie in den Medien berichtet, kämpft Wiens Bürgermeister Ludwig für einen leichteren Zugang zur österreichischen Staatsbürgerschaft. Es seien zu viele Hemmnisse vorhanden. Unter anderem stößt dem Herrn Bürgermeister die finanzielle Komponente auf, wonach man nach Abzug aller Fixkosten monatlich über 933 Euro zur Verfügung haben müsse. Dies sei sozial ungerecht und für Geringverdiener wie Pflegekräfte oder Reinigungspersonal unmöglich. Da eine Änderung des Staatsbürgerschaftsgesetzes in der Kompetenz des Bundes liegt, ergeht vonseiten Wiens die Forderung an den Bund, Abhilfe zu schaffen. Nun – wenn der Herr Bürgermeister schon das Staatsbürgerschaftsgesetz nicht ändern kann, so liegt es doch in seiner Kompetenz, den Pflegekräften endlich die Entlohnung zukommen zu lassen, welche diesen aufgrund ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit auch zustehen würde. Dann wäre zumindest ein Hemmnis zur Erlangung der Staatsbürgerschaft beseitigt. Aber wie es halt in der Politik so ist, es ist immer leichter, zu fordern (beim Forderungenstellen erweist sich die SPÖ ja als großer Meister, kostet ja nichts), als tatkräftig Abhilfe zu schaffen.

Harald Neschkudla, Wien

Erschienen am Do, 10.11.2022

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