Man könnte meinen, es handelt sich um einen verspäteten Aprilscherz. Im Vorfeld einer Gesetzesnovelle kommen einige „Ideen“ ins Spiel, die an Absurdität fast nicht zu überbieten sind. Radfahren gegen die Einbahn soll künftig automatisch erlaubt sein. Die Straße muss dafür lediglich 3,5 Meter breit sein. Das würde bei einer Einhaltung der vorgeschriebenen Mindestabstände von eineinhalb Metern seitlich bei einer Begegnung einen Stillstand bedeuten. Doch das ist noch nicht alles. Hobbysportler sollen bei Rot in eine Kreuzung radeln dürfen. Nun ja, bei Rot nicht stehen zu bleiben und einfach weiterzufahren ist bei einem großen Teil der Radfahrer ohnehin schon zur Normalität mutiert. Diese „Ideen“ können nur von jemandem kommen, der fern vom Verkehr „hinterm Schreibtisch“ sitzt und mit der Straßenbahn zur Arbeit fährt. Gegen jede Einbahn und bei roten Ampeln in die Pedale zu treten – der Verkehrs-Wahnsinn ist, wie es scheint, nicht mehr aufzuhalten!
Gerhard Forgatsch, Wien
Erschienen am Do, 14.4.2022
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