In Ihrer Ausgabe vom 30. April 2021 berichten Sie über die Verschwendung von Lebensmitteln. Wir sind entsetzt über diesen Bericht! Es ist uns nicht erklärlich, wie man mit Lebensmitteln so umgehen kann, während in vielen Ländern der Erde Kinder und Erwachsene Hunger leiden und vielfach leider auch an Unterernährung sterben müssen! Reste von Lebensmitteln können auf unzählige Arten verwertet werden. Brot zum Beispiel kann man auch nach mehreren Tagen noch essen oder zu Bröseln verarbeiten. Es wäre kein Wunder, wenn sich die Natur für diesen Umgang mit ihr und ihren Gaben rächen würde. Wir maßen uns nicht an, jemanden zu belehren. Doch vielleicht sollten wir gerade jetzt die Zeichen der Zeit richtig deuten und dies zum Anlass nehmen, um über unser Verhalten nachzudenken und vor allem die Konsequenzen daraus zu ziehen. Man könnte dieser Verschwendung beispielsweise relativ einfach entgegenwirken, indem man sich an den vielen vorliegenden Daten orientieren und die Produktion der Mengen an Brot und anderen Lebensmitteln dem tatsächlichen Bedarf anpassen würde. Es ist aus unserer Sicht nicht erforderlich, dass fünf Minuten vor Ladenschluss noch alle Brot- und Lebensmittelregale voll bestückt sein müssen, wo sich eindeutig absehen lässt, dass der Großteil nicht mehr verkauft werden kann, sondern dem Biomüll anheimfällt, an Tiere verfüttert wird oder im besten Fall – zumindest ein Teil – von bestimmten Einrichtungen an bedürftige Menschen weitergegeben wird. Gerade in Krisenzeiten werden die Menschen immer wieder zur Vorratshaltung aufgerufen. Dies hat einerseits sicherlich seine Berechtigung, andererseits verlieren viele Menschen den Überblick über die gelagerten Lebensmittel, was häufig zum Verderben derselben führt. Wir geben zu bedenken, dass die auf statistischen Daten beruhende generelle Aussage, dass „in jedem österreichischen Haushalt so und so viele Kilogramm Lebensmittel weggeworfen werden“, sicherlich viele Menschen verletzt oder beleidigt, die mit den Gaben der Natur verantwortungsvoll und sorgsam umgehen und keine Lebensmittel wegwerfen, sondern alles einer vernünftigen Verwertung zuführen.
Familie Keplinger, per E-Mail
Erschienen am Mi, 12.5.2021
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