Zum wiederholten Mal wird in der „Krone“, diesmal durch Maggie Entenfellner in „Ende des Pelzhandels“, auf entsetzliches Tierleid hingewiesen. Seit Menschen diesen Planeten beherrschen, werden Tiere getötet, um die Ernährung sicherzustellen oder sich gegen widrige Umwelteinflüsse wie Kälte und Regen zu schützen. Das war zur Erhaltung menschlichen Lebens gut und richtig. Aber wie die, im Überfluss lebende, vermeintliche „Krönung der Schöpfung“ heutzutage mit Tieren umgeht, ist mehr als schändlich. Mit unglaublicher Brutalität und ohne jegliches Mitgefühl wird in der angeblichen Wertegemeinschaft EU, Profit mit diesen bedauernswerten Kreaturen gemacht. Es ist mir unverständlich, dass Menschen auf derartigen Pelzfarmen arbeiten können, wo sie tagtäglich mit den hilfesuchenden Blicken dieser Tiere konfrontiert werden. Noch schlimmer sind natürlich die Besitzer dieser Farmen, die aus dem Leid der Tiere gigantische Gewinne lukrieren. Allerdings müssen wir gar nicht nach Dänemark schauen, denn es genügt schon ein Blick auf Österreichs Autobahnen, wo man täglich nicht minder brutale Tiertransporte beobachten kann. Auch hier setzt der Mensch diese Geschöpfe, aus reiner Profitgier, unglaublichen Qualen aus. In diesem Kontext wäre auch noch, gerade jetzt vor Weihnachten, auf die illegale, grausamen und von geldgierigen Hobbyzüchtern betriebene „Massenproduktion“ von Haustieren hinzuweisen. Jeder der so ein Tier kauft sollte sich über die Qualen der Muttertiere im Klaren sein wenn er aus Kostengründen ein derartiges „billiges“ Tier unter dem Weihnachtsbaum verschenkt. Und eines sollte uns auch noch bewusst sein. Ob Pelztierfarmen, gequälte Nutztiere oder in Massen „produzierte“ Haustiere, für alles muss es Käufer geben ... und das sind wir.
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