Das Universum und die Dummheit haben eines gemeinsam: Beide sind grenzenlos! Anscheinend gibt es für manche Spitzenfunktionäre, aber auch für Vertreter der Jungen SPÖ, der roten Studenten und aus den Bundesländern wieder einmal große Freude an der gemeinsamen Demontage der SPÖ-Spitze. Nach Gusenbauer, Faymann und Kern ist jetzt Rendi-Wagner an der Reihe. Reicht es den Kritikern noch immer nicht, dass sie gemeinsam die einst stolze Bewegung, welche durch ihre Kraft auch für diese Gruppen viel Positives erreicht hat, durch ihren dauernden Streit an den Rand der Bedeutungslosigkeit gebracht haben? Sind sie alle nicht auch ein Teil der Sozialdemokratischen Partei? Anstatt ihrer Vorsitzenden den Rücken zu stärken und die Fehler der aktuellen Regierung aufzuzeigen, werden laufend neue Angriffe gestartet. Wer statt der mit Kraft und Ausdauer kämpfenden SPÖ-Chefin die Kastanien aus dem Feuer holen soll, blieb bisher unbeantwortet. Während die Konservativen vorzeigen, dass nur Geschlossenheit zum Erfolg führt, werden die Selbstzerstörer bei den Roten nicht müde, ihren Abstieg weiter voranzutreiben. Es ist nicht verwunderlich, wenn viele nicht mehr rot-, sondern nur mehr schwarzsehen.
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Mi, 4.3.2020
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