In der „Krone“ vom 23. 1. lese ich zu meiner Verwunderung einen Leserbrief zu diesem Thema. Der Verfasser stellt hier die Vermutung in den Raum, die Konzerne würden die Verknappung künstlich steuern, um eventuell künftig höhere Preise für Medikamente zu erzielen. Nun, das glaube ich dann doch nicht, wo doch, wie wir alle wissen, in den Führungsetagen der Konzerne lauter integre Leute sitzen. Sicher, sie sind den Aktionären bezüglich ausreichender Gewinne verantwortlich, aber würden sie hier wirklich zu solchen Praktiken greifen? Und selbst wenn es so wäre, wäre hier wohl die EU bereits tätig geworden und hätte längst beim EUGH Klagen wegen Vorsätzlicher Gemeingefährdung eingebracht. Oder?
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