Das freie Wort

Lieber in die Illegalität?

Ich bin kein Spieler und lehne das „Zocken“ weitgehend ab, verstehe aber unseren Staat nicht, der dieses gute Geschäft tschechischen Geschäftemachern in den Rachen wirft und ihnen zum Großteil ein Monopol überlässt. Laut Gesetz darf nur die Casinos Austria, die sich großteils in tschechischer Hand befindet, Glücksspiele betreiben. Andere Anbieter werden von der Polizei und den Behörden verfolgt. Ist das nicht Rassismus, Ungleichbehandlung und Willkür? Die Wege, die unser Gesetzgeber geht, sind immer unverständlicher. Anscheinend will man das Glücksspiel völlig in die Illegalität drängen, was nicht nur die Kriminalität fördert, sondern dem Staat auch Millionen an Steuereinnahmen beschert. Der Hausverstand scheint bei vielen Politikern beim Portier abgegeben zu werden, sobald sie das Parlament betreten. Das sieht man auch an sehr vielen anderen Gesetzen – wie z.B. bei dem Rauchergesetz usw.

Stephan Pestitschek, Strasshof

Erschienen am Fr, 17.1.2020

Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

Weitere Leserbriefe
16.10.2026Datum auswählen

Für den aktuellen Tag gibt es leider keine weiteren Leserbriefe.

Voriger Tag
16.10.2026Datum auswählen
Nächster Tag
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung